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Mountainbiken
auf der Ostalb
und in den Alpen
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Alpen-X 2010 Etappe 6
Montan - Riva del Garda / 23.07.2010
Um 09:00 Uhr sind wir von Montan bei bereits 26°C über Pinzon nach Neumarkt
hinunter gefahren, durch Apfel- und Weinplantagen hindurch. In Neumarkt
haben wir dann schnell den Etschtalradweg gefunden und sind dann bei
späteren 32°C in Richtung Mezzocorona geradelt. Als wir den Radweg verlassen
hatten und durch Mezzocorona hindurch in Richtung Val di Non radelten,
zeigte mein Bikecomputer bereits 37°C an – es war gerade mal 11:00 Uhr. Nach
kurzer Orientierung haben wir dann auch die alte Straße in Richtung Val di
Non gefunden und kamen bei brütender Hitze am Einstieg der Bergauffahrt
Richtung Spormaggiore an – das wird eine „heiße“ Auffahrt nach Andalo hoch…
Zur Auffahrt an sich gibt’s auch nicht viel zu sagen: 6-8% in einigen
Serpentinen in sengender Hitze, ab und zu schöne Ausblicke ins Val di Non.
In Spormaggiore haben wir dann kurz pausiert, dann ging’s zügig weiter über
Cavedago nach Andalo. Leider zogen nun während der Auffahrt immer mehr
Wolken auf und wir hatten wieder mal keine klare Sicht auf die Brentaberge.
Im Gegenteil, es fing sogar leicht an zu Regnen, hörte aber gleich wieder
auf.
Endlich in Andalo, hatten wir unerwarteter Weise massive Probleme, ein Hotel
zu finden. Offenbar waren alle Italiener der Hitze entflohen und in die
Berge gefahren. Nach 13 vergeblichen Anläufen und die Erkenntnis, dass wohl
fast alle Hotels ausgebucht waren, beschlossen wir angesichts der frühen
Uhrzeit, direkt nach Riva durch zu fahren. Über meine Eltern, die bereits in
Riva im Hotel waren, checkten wir das Zimmer klar und machten uns auf den
Weg.
In rasantem Tempo ging’s bergab durch einsetzenden leichten Regen nach
Molveno hinab und am gleichnamigen See entlang. Von den Brentabergen sahen
wir leider aufgrund der Gewitterwolken gar nichts mehr. Nach dem Molvenosee
wir die Straße etwas abenteuerlicher. An steiler Felswand entlang geht’s in
Kurven und Tunnels am Abgrund entlang.
Einen langen Tunnel umfuhren wir auf einem alten Teil der Straße,
die der alten Ponalestraße nach Pregasina hoch
ähnelt. Anschließend geht’s dann weiter bergab bis Ponte Arche, wo wir
bereits um 16:00 Uhr ankamen. Da wir bis dahin nichts gegessen hatten sind
wir in den nächsten Supermarkt rein und haben uns mit Getränken und
Salami-Brötchen eingedeckt. Unter den Markisen des Supermarkts haben wir
dann bei einsetzendem Gewitterregen unsere Verpflegung verdrückt und
gewartet, bis der Regen wieder aufhört.
Um kurz vor 17:00 Uhr haben wir dann das letzte Teilstück hoch zum Passo
Ballino in Angriff genommen, die Strecke kannten wir ja von unserer letzten
Alpenüberquerung her noch sehr gut und sind deshalb entspannt die
anfänglichen Serpentinen hochgeradelt. Am Passo Ballino dann kurz die
Windjacken an und abwärts ging’s in Richtung Tennosee und Riva. Kurz vor der
Abzweigung in Richtung Campi erwischte uns dann doch noch ein heftiger
Regenschauer, der uns bis auf die Unterwäsche durchnässte. Da wir aber nur
noch ein paar Kilometer bergab bis zum Hotel hatten, war uns dies nun auch
vollends egal. Komplett naß sind wir dann am Hotel Restel de Fer angekommen
und haben erst mal unsere nassen Klamotten zum Trocknen in unserem Zimmer
aufgehängt.
Fazit: Die Strecke über Andalo und Molveno würde ich nicht mehr fahren,
zudem hatten wir wieder mal keinerlei Sicht auf die Brentagipfel.
zur Photo-Gallerie von www.jkibler.de
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