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Mountainbiken
auf der Ostalb
und in den Alpen
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Tremalzo
Gardasee - 14.09.2006
„Tunnelblick als Höhepunkt eines 1863 Meter hohen Kletter-Epos. Kaum ein
anderer Alpenberg ist von größerem Mythos umweht als der Tremalzo-Pass am
Gardasee, keiner höher frequentiert, keiner öfter abgelichtet als der Tremalzo. Es
gibt höhere und steilere. Aber keinen mit diesem einzigartigen Ensemble aus
Felskulisse, Weitblick und Serpentinen-Epos.
Wer die Naturgewalt einmal bezwungen hat, den lässt sie nicht mehr los. Der Traum in Schotter existiert
nicht zufällig. Um die Festungsanlage Trient im ersten Weltkrieg rascher mit
Nachschub versorgen zu können, wurde der Tremalzo einst mit einem gewaltigen
Serpentinenband befahrbar gemacht. Acht Kilometer lang windet sich die
eigentliche Tremalzostraße über die Südflanke.“ (BIKE)
Ich habe damals nach einer längeren Krankheit gerade angefangen ernsthaft zu Biken,
als ich mir vor ca. 15 Jahren die erste „Bike“ kaufte. Dort war eine
Fotostory über das Biken im Herbst mit einem atemberaubenden Bild der
Tremalzo-Passtraße drin – die herbstlichen Farben und die Landschaft dieses
Bildes habe ich bisher nie vergessen. Dies war auch die Initialzündung für
meinen ersten Gardaseeurlaub mit dem Mountainbike. Klar, dass ich natürlich
gleich auf den Tremalzo hoch wollte. Damals musste ich aufgrund leerer Akkus
und mangelnder Kondition und Erfahrung abbrechen.
Mittlerweile bin ich schon mehrere Male auf den Tremalzo hochgefahren und
die Landschaft sowie das Erlebnis an sich ist absolut der Wahnsinn. Auch
wenn Heerscharen von Downhillern und Möchtegern-Bikern zum Rifugio Garda
hochgeshuttelt werden, um dann wie die Irren hinabzurasen, gehört der
Tremalzo für mich zu meinen absoluten Lieblingsstrecken. Der immer
härter werdende Kampf mit dem Schotterband bis zum Scheiteltunnel, vor allem
an den letzten zermürbenden Serpentinen, wird durch den fantastischen
Streckenverlauf sowie die phänomenale Landschaft relativiert.
Zur Strecke an sich brauche ich nix mehr sagen. Entweder die harte Tour von Riva
über Pregasina zum Passo Nota, die bequemere nicht so harte Variante von
Vesio oder vom Ledrosee aus zum Passo Nota und dann die Tremalzostraße hoch
bis zum Scheiteltunnel. Hinab gibt's ebenfalls div. Varianten.
zur Photo-Gallerie von www.jkibler.de
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auf der Ostalb und in den Alpen
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