Wie bei der Beschreibung Pasubio 1 sind wir wieder beim Passo Fugazze gestartet –
diesmal allerdings bei strahlend blauem Himmel und Sonnenschein. Im
Vergleich zur Nebelfahrt hat die Tour bei Sonne und klarer Sicht einen
völlig anderen Charakter. Das Gespenstische und Bedrohliche in Verbindung
mit der Kriegsgeschichte scheint nicht so präsent zu sein.
Es überwiegt der Ausblick auf die Landschaft und das Panorama, sowie die Faszination des
kühnen Streckenverlaufs nach der Galeria dell Havet bis zum Rifugio. Allerdings
sieht man bei herrlichem Wetter auch, wie ausgesetzt die Trasse verläuft und
wie tief und steil es abseits des Weges runter geht. Man sollte hier keine Höhenangst haben, sonst macht die Passage bis zum Rif. Gen. A. Papa bei schönem Wetter nicht viel Spaß. Meine Frau kann ein Lied davon singen.
Leider konnten
wir weder auf das Gipfelplateau noch die Runde über den Colle Xomo fahren,
da es noch zu viel Schnee hatte. So sind wir nach einem leckeren Essen auf
der Sonnenterasse der Hütte wieder gemütlich zum Passo Fugazze hinabgerollt.