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Mountainbiken
auf der Ostalb
und in den Alpen
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Falkenhütte und großer Ahornboden
Karwendel / Mittenwald - 30.09.2011
Da der diesjährige Herbst wettertechnisch alles für den miserablen Sommer wieder gut machen wollte, haben wir uns für einen Kurzurlaub im Karwendel entschieden. Es sollten 3 herrliche Tage werden. Übernachtet haben wir in Mittenwald in der Pension Hotel Bavaria, welche wir sehr empfehlen können.
Unsere erste Tour sollte gleich auf die Falkenhütte gehen, Kathrin wollte auch den großen Ahronboden sehen - also habe ich die beiden Touren einfach aneinander gehängt. Bei schönstem Herbstwetter sind wir dann vom Parkplatz in Hinterriß gestartet und auf der Aspahltstraße am Rißbach entlang taleinwärts geradelt.
Nicht lange und schon kam der Abzweig zur beschilderten MTB-Route zur Falkenhütte. Bis man dann ins eigentliche Johannistal kommt, geht's erstmal ordentlich hoch und dann wieder leicht bergab. Im Johnannistal selbst geht's gut zu radeln, ab und zu zwingen einen steile Rampen doch zum Beißen... Das faszinierende am Karwendel sind die tiefen Täler und die sehr steilen und hohen Felswände - wir fuhren direkt auf die Laliderer Wände zu, welche sich sehr eindrucksvoll vor uns aufbauten.
Nach dem Abzweig zum kleinen Ahornboden und Richtung Karwendelhaus gings für uns dann recht steil zur Ladizalm hoch, von welcher man einen fantastischen Blick hinüber zum Hochalmsattel hat.
Aus dem Internet wusste ich, daß ab der Ladizalm wohl alle Biker schieben würden. Und es war auch so - nach der Alm kamen Abschnitte mit bis zu 30% auf losem Schotter.
So haben wir gemütlich unsere Bikes hochgeschoben und über die tollen Sonnenspiele an den Laliderer Wänden gestaunt. Nach ca. 500m ist die Strecke wieder gut fahrbar und wir näherten uns dann zügig dem Spielsissjoch, von wo aus der letzte Anstieg zur Falkenhütte beginnt. Hier ging es zwar rel. steil hoch, aber es war noch fahrbar. Man kurbelt dann um den Hügel herum,
auf welchem die Falkenhütte steht und fährt so mit dem berühmten hängenden Fahrrad im Blick auf die Hütte zu.
Das Panorama auf der Hütte ist wirklich beeindruckend - man hat einen 360° Blick, der sich auf Fotos eigentlich nicht festhalten lässt. Natürlich machten wir ausgiebig Rast, die Fahrt hinauf zur Falkenhütte ist ganz schön anstrengend.
Mit vollem Magen gings dann wieder bergab bis zum Spielsissjoch. Wir wollten über's Laliderer Tal abfahren und mussten somit den Pfad durch die Laliderer Reisen nehmen. Einige Schiebe- und Tragepassagen später waren wir dann auch schon auf der tollen und sehr schönen Abfahrt durchs Laliderer Tal. Auch hier gibt es einige Ahornbäume, die im herbstlichen Licht
das Tal sehr idyllisch erscheinen ließen. Die Abfahrt war leider zu schnell vorbei und wir fanden uns wieder auf der Mautstraße in Richtung Eng und großer Ahornboden. Überrascht von dem doch starken Auto- und Motorradverkehr machte die Fahrt zum großen Ahornboden dann weniger Spaß. Die Steigung ist zwar kein Problem, aber der Verkehr nervte gewaltig.
Deshalb beschlossen wir auch, nicht ganz bis zur Engalm zu fahren, um dem ganzen Touri-Trubel zu entgehen. Prinzipiell ist der große Ahornboden sehr beeindruckend - gerade im Herbst ist es wirklich sehr schön. Der flache, grüne Talgrund mit den vielen goldgelben Laubbäumen und im Hintergrund die senkrechten Felswände - fantastisch!
Nach einigen Fotos, sind wir dann gemütlich auf der ständig leicht fallenden Mautstraße wieder zurück zum Auto in Hinterriß gerollt und haben die Abfahrt sehr genossen. Insgesamt eine sehr beeindruckende, schöne Tour, die ich jedem nur empfehlen kann.
zur Photo-Gallerie von www.jkibler.de
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